600 Jahre St. Hubertus-Schützenbruderschaft


Schnadeweg 2012

08.06.2012 - Liebe Schützenbrüder und Schnadegäste, in diesem Jahr wird die Blumenschnade mit Hoppecke begangen. Gemeinsam mit der Stadt Brilon freuen wir uns auf viele Teilnehmer.


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Der Schnadeweg

Am Montag, dem 25. Juni versammeln sich die Schnadebrüder pünktlich um 6.45 Uhr mit einem Blumenstrauß am Hut auf dem Marktplatz vor dem festlich geschmückten Rathaus. Nach der Eröffnungszeremonie setzt sich der Schnadezug in Bewegung.

Die diesjährige Blumenschnade hat eine Länge von etwa 25,5 km und führt vom Marktplatz aus über den Steinweg zum Kreuziger Tor hinaus. Von dort geht es durch den Hasselborn und die Bleikaule in Richtung Fünf Brücken und von dort hinterm Flotsberg her zum Grenzstein am Stadtborn, wo der erste Rezess verlesen wird. Anschließend geht es an den Hallersteinen vorbei durch die freie Feldflur zum stumpfen Turm, wo der zweite Rezess verlesen wird. Von dort geht es über die B 7 und den Flugplatz am Thülener Bruch hinweg zum Frühstücksplatz am Schwarzen Haupt.

Hier wird der dritte Rezess verlesen. Nach etwa zweistündiger Rast geht es am Plattenberg entlang bis zum Grenzstein bei Haus Becker, wo der vierte Rezess verlesen wird. Von dort geht es hinunter zur L 870 und anschließend an der Lieth entlang bis nach Hoppecke, wo Wilmes Haus durchquert wird. Nach der Verlesung des fünften Rezesses geht es zum Lagerplatz am Eschenberg.

Der Rückmarsch nach Brilon erfolgt gegen 18.30 Uhr und führt zunächst durch die Kupferschlage zum Tettler. Am Kirchloh und den Galmeibäumen entlang geht es schließlich bis zur Galmeistraße unterhalb des Amtshauses. Hier hält der Schnadezug für etwa 15 Minuten an, um sich zu ordnen und auf Nachzügler zu warten.

Unter dem nun einsetzenden Geläut aller Kirchenglocken erfolgt über die Bahnhofstraße der Einzug in die Stadt. Anschließend wird der Petruskump dreimal umrundet.

Zum Abschluss nimmt der Bürgermeister auf der Freitreppe des Rathauses vom Stadtschreiber das Schnadebuch und die städtische Standarte wieder in Empfang und die Schützenoffiziere bringen die Fahnen zurück in das Rathaus. Danach löst sich der Schnadezug auf.


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